Welche Daten werden für ein kundenspezifisches Stirnrad benötigt?
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- 2026/9/3
Daten für kundenspezifische Stirnräder: Eingriff vor dem Rohling definieren
Für ein kundenspezifisches Stirnrad sollten zuerst das Zahnsystem, also Modul oder Diametral Pitch, Zähnezahl, Eingriffswinkel, Zahnbreite und eine mögliche Profilverschiebung angegeben werden. Ergänzen Sie Außenmaß, Bohrung sowie Keilnut oder Verzahnung, Angaben zum Gegenrad, Werkstoff und Wärmebehandlung, Last und Drehzahl, Menge und Prüfziele. Ein Muster hilft, seine verschlissenen Maße ersetzen jedoch nicht die ursprüngliche Auslegung.

Was vor der Entscheidung festgelegt werden sollte
Gegenrad und Einbausituation sind wichtig: Ein Rad mit passendem Außendurchmesser kann dennoch die falsche Zahnform, den falschen Achsabstand, das falsche Flankenspiel oder den falschen Sitz haben. Nennen Sie Außen- oder Innenverzahnung, Übersetzung sowie gegebenenfalls Schrägungsrichtung, Bezugsflächen, Rundlaufgrenzen und das vereinbarte Messverfahren für Profil, Flanke oder Zahndicke.
Für die Prüfung anhand einer Zeichnung bieten PairGears Produktkategorien für Zahnräder einen passenden Produktüberblick. PairGears benötigt außerdem Angaben zu Gegenstück und Einsatzbedingung, bevor über Ersatz oder Fertigung entschieden wird.

Beispiel und praktische Prüfung
Für ein Ersatz-Stirnrad mit 24 Zähnen reicht die Angabe „24 Zähne“ nicht. Der Datensatz sollte Modul oder DP, Eingriffswinkel, Zahnbreite, Bohrung und Keilnut oder Verzahnung, Gegenrad, Achsabstand, Werkstoffzustand, Wärmebehandlung und den Grund des Austauschs enthalten. So lässt sich unterscheiden, ob Zahnform, Wellenpassung oder Schmierung die Ursache ist.
