Fertigt PairGears Kunststoffzahnräder aus anderen Werkstoffen als MC901-Nylon?

Fertigt PairGears Kunststoffzahnräder aus anderen Werkstoffen als MC901-Nylon?

Fertigt PairGears Kunststoffzahnräder aus anderen Werkstoffen als MC901-Nylon?

Ja. PairGears nennt POM, PA6/PA66, PBT, PEEK und PPS als Werkstoffoptionen für Sonderzahnräder aus Kunststoff. Geben Sie die genaue Polymersorte und Einsatzbedingungen zur Prüfung an. Der Wechsel von MC901-Nylon betrifft Werkstoff und Zahnradauslegung: Maßverhalten, Zahnbelastung, Verschleiß und Fertigungsverfahren sind vor der Ersatzteilfreigabe zu bestätigen.

Eine konkrete Sorte statt nur der Polymerfamilie wählen

Die PairGears-Seite für Sonderzahnräder aus Kunststoff nennt diese Alternativen zur technischen Prüfung. POM kommt häufig bei Anforderungen an geringe Feuchteaufnahme und Maßstabilität infrage. Bei Nylon ist die Feuchtekonditionierung zu berücksichtigen. PEEK und PPS können je nach Sorte und Anwendung für höhere thermische oder chemische Anforderungen geeignet sein.

Geben Sie die Sortenbezeichnung des Herstellers, Füllstoffe oder Schmierzusätze sowie die erforderlichen Werkstoffnachweise an. Eine Familienbezeichnung wie „Nylon“ oder „PEEK“ legt nicht alle für eine Zahnradberechnung nötigen Eigenschaften fest.

CNC-Bearbeitung eines weißen Kunststoffzahnrades
Polymersorte und Bearbeitungsweg müssen zur freigegebenen Zahnradauslegung passen. Bild: PairGears.

Maße beim Werkstoffwechsel überprüfen

Nennen Sie Drehmoment, Drehzahl, Lastzyklus, Temperatur, Feuchtigkeit, chemische Einflüsse, Schmierung und Gegenraddaten. Der Konstrukteur sollte Kriechen, Wärmeausdehnung, feuchtebedingte Maßänderungen und Zahnfestigkeit anhand der Daten der gewählten Sorte prüfen.

Ein Nylonersatzteil, das bei trockener Raumtemperatur auf die Welle passt, kann sich beispielsweise im warmen, feuchten Betrieb anders verhalten. Geben Sie Messbedingungen und erforderliches Betriebsspiel an. Die alte Zeichnung in einem anderen Kunststoff umzusetzen erhält nicht automatisch Zahnflankenspiel oder Lebensdauer.

Spritzgussanlage zur Herstellung von Kunststoffzahnradteilen
Zerspanung und Spritzguss erfordern unterschiedliche Prozess- und Maßprüfungen. Bild: PairGears.

Verfahren und Musterprüfung vereinbaren

PairGears nennt CNC-Bearbeitung und Spritzguss als mögliche Verfahren, abhängig von Geometrie, Stückzahl und Machbarkeit. Bestätigen Sie im Angebot das Verfahren, die Werkzeuganforderungen und die Abnahmekriterien für Muster.

Prüfen Sie Zahngeometrie, Bohrungspassung, Rundlauf und funktionalen Eingriff unter vereinbarten Bedingungen. Bei Lebensdauer- oder Geräuschzielen ist ein repräsentativer Test festzulegen; der Kunststoffname allein belegt keine Leistung. Die Musterfreigabe muss Werkstoffsorte und Zeichnungsstand nennen, damit Folgeaufträge dieselbe Spezifikation verwenden.

Messschieber bei der Maßprüfung eines Kunststoffzahnrades
Kritische Maße und funktionale Passung am festgelegten Werkstoff und Muster prüfen. Bild: PairGears.