Kann ich ein Zahnrad mit kleinerer Bohrung als im Katalog bestellen?
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- 2026/10/21
Kann ich ein Zahnrad mit kleinerer Bohrung als im Katalog bestellen?
Für ein neues kundenspezifisches Zahnrad lässt sich nach fertigungstechnischer Prüfung eine kleinere Bohrung vorgeben. PairGears nennt angepasste Bohrungen und Wellenanschlüsse als Möglichkeiten. Eine fertige Bohrung wird durch weiteren Materialabtrag nicht kleiner. Fordern Sie ein neues Teil mit der benötigten Bohrung an oder lassen Sie eine technisch ausgelegte Hülsenlösung für den Einsatz prüfen.
Neue Bohrungsspezifikation und Nacharbeit unterscheiden
Der PairGears-Service für kundenspezifische Stirnräder nennt Bohrungen, Passfedernuten und weitere Wellenanschlüsse nach Vorgabe. Geben Sie den genauen fertigen Bohrungsdurchmesser samt Toleranz zur Machbarkeitsprüfung an. Eine allgemeine Anpassungsmöglichkeit bestätigt nicht jede Größe oder Passung.
Hat ein vorhandenes Zahnrad beispielsweise eine Bohrung von 25 mm und die Welle 20 mm Durchmesser, beseitigt weiteres Ausbohren oder Reiben den Spalt nicht. Praktische Optionen sind ein neues Zahnrad mit der vorgegebenen Schnittstelle oder eine gesondert konstruierte Anpassung. Diese Maße sind ein Beispiel und keine Katalogangabe.

Drehmomentübertragung durch die kleinere Welle festlegen
Nennen Sie Wellenmaß und -toleranz, Bohrungspassung, Drehmoment, Drehzahl, Lastzyklus, axiale Position sowie Passfeder-, Keilwellen- oder Klemmverbindung. Bestätigen Sie die Daten des Gegenrads, damit eine geänderte Wellenschnittstelle nicht unbeabsichtigt die Verzahnungsspezifikation verändert.
Bei einer vorgeschlagenen Hülse sind die Schnittstellen Zahnrad–Hülse und Hülse–Welle getrennt zu prüfen. Die Konstruktion muss Drehmomentübertragung, axiale Sicherung, Rundlauf, Wanddicke und Betriebsbedingungen berücksichtigen. Eine allein nach Nenndurchmessern gewählte Hülse ist keine verifizierte Montagelösung. Lassen Sie vor der Fertigung eine Montagezeichnung freigeben.

Endpassung nach Festlegung der Fertigungsfolge prüfen
Legen Sie Anlagefläche und Bohrungsbezug, erforderliche Maßprüfungen und die Beziehung zwischen fertiger Bohrung und Verzahnung fest. Vereinbaren Sie die Reihenfolge von Wärmebehandlung und Endbearbeitung und prüfen Sie Passung und Rundlauf im endgültigen Lieferzustand.
Fordern Sie einen Maßprüfbericht für die betreffende Schnittstelle an. Ein Härte- oder Metallografiebericht liefert andere Nachweise und bestätigt weder Bohrungsmaß noch Wellenpassung. Der PairGears-Leitfaden zu Prüfberichten hilft bei der Unterscheidung dieser Prüfungen. Bestätigen Sie Fertigungsfolge und Abnahmekriterien vor der Bestellung.
